Die Lösung von Ford wurde entwickelt, um saubere Luft dort zu erhalten, wo sie am dringendsten benötigt wird, indem der neue Plug-in-Hybrid-Transporter nur für den emissionsfreien elektrischen Fahrmodus verwendet wird, wenn in empfindlichen Zonen gefahren wird.

Transit Custom Plug-In Hybrid (PHEV) -Vans mit Live-Standortdaten wechseln automatisch in den elektrischen Fahrmodus, sobald sie in definierte Bereiche wie Stauzonen oder emissionsarme Zonen fahren. Dies trägt zur Reduzierung der Luftverschmutzung bei in Städten.

Bei Ford Geofencing geht es jedoch nicht nur um Stadtzentren: Fahrzeugbetreiber können auch benutzerdefinierte „Grünzonen“ einrichten, um emissionsarmes Fahren in der Nähe von Schulen, Spielplätzen und Kaufhäusern zu fördern.

Wenn das Fahrzeug eine definierte Zone verlässt, kann es zu diesem Zeitpunkt automatisch in den am besten geeigneten Fahrmodus wechseln. Schalten Sie beispielsweise den EcoBoost-Benzinmotor ein, um zusätzlichen Strom zu erzeugen und die Reichweite des Fahrzeugs zu erhöhen.

Verbesserung der Luftqualität in Städten

Niedrigemissionszonen werden in ganz Europa immer häufiger eingesetzt, um die Auswirkungen von Fahrzeugen auf städtische Gebiete wirksam zu steuern. In den ersten sechs Betriebsmonaten der Londoner Ultra Low Emission Zone (ULEZ) wurde festgestellt, dass Stickstoffdioxid (NO2) – eines der schädlichsten Gase von Fahrzeugen – um fast 30 Prozent reduziert wurde.

Eine kürzlich von Ford durchgeführte Studie ergab, dass elektrische PHEV-Hybride einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität in Städten leisten können: 75 Prozent der Strecke, die Transit-Modelle in der Londoner Innenstadt von Studienteilnehmern zurücklegen (Betreiber Addison Lee Group, British Gas, Metropolitan Police und Transport for London) ) fand in einem emissionsfreien elektrischen Modus statt. Ähnliche Studien finden derzeit in Köln und Valencia in Spanien statt.

Das Geofence-Modul in Transit PHEV zeichnet Informationen über Bewegungen nur im elektrischen Modus in Bereichen auf, die mit einem „virtuellen Zaun“ gekennzeichnet sind. Verschlüsselte Informationen können sicher an die lokalen Behörden weitergegeben werden, wenn nachgewiesen werden muss, dass das Fahrzeug den strengen Normen in emissionsarmen Zonen entspricht und gemäß den örtlichen Gebühren verwendet wurde.

Hybrid-Elektroantrieb

Der Transit Custom Plug-In Hybrid-Van und der Tourneo Custom Plug-In Hybrid-Pkw sind die ersten Fahrzeuge ihrer Klasse, die einen Plug-In-Hybridantrieb (PHEV) verwenden. Die Batterie mit einer Kapazität von 13,6 kWh gewährleistet eine emissionsfreie Reichweite von bis zu 56 km (berechnet im NEFZ-Zyklus) für das Transit Custom PHEV und bis zu 53 km (NEFZ) für das Tourneo Custom PHEV. Beide Fahrzeuge verfügen außerdem über einen 1,0-Liter-EcoBoost-Benziner, der die Batterie bei Bedarf aufladen kann, um die Reichweite auf über 500 km (NEFZ) zu erhöhen. ** **.

Beide Fahrzeuge können in viereinhalb Stunden an einer normalen Haushaltsstromquelle oder in drei Stunden über die effizientere Steckdose vollständig aufgeladen werden. Zusätzlicher Strom wird durch das regenerative Ladesystem zurückgewonnen, wenn das Fahrzeug langsamer wird oder bremst. Der Custom Transit Plug-In Hybrid von Ford Transit und der Custom Plug-In Hybrid von Tourneo gingen Ende 2019 in Serie.

Ford-Tests in ganz Europa haben gezeigt, dass PHEV-Antriebsstrangwagen den Besitzern eine Lösung bieten, die für den städtischen Einsatz von unschätzbarem Wert ist, ohne auf längeren Strecken Kompromisse einzugehen. Fahrzeuge sind nicht von der Infrastruktur der elektrischen Ladestationen abhängig, sodass sich die Besitzer nicht um die Reichweite und die Notwendigkeit des Aufladens der Batterie kümmern müssen. Dies bedeutet, dass sie in beiden Welten voll funktionsfähig sind und von ihrer Fähigkeit profitieren, in emissionsarmen Zonen zu fahren, ohne andere Aufgaben zu beeinträchtigen.

Der PHEV-Antrieb hat auch keinen Einfluss auf die Reduzierung der Nutzlast oder des Nutzlastvolumens im Vergleich zu herkömmlichen Dieselmodellen.

Quelle: Ford